Thema des Monats

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Thema des Monats Juni:

Food Waste

Food Waste

Eine halbe Paprika, eine braune Banane und ein offener Joghurtbecher. Das typische Bild eines Kühlschranks in Deutschland! Oft wandern diese Lebensmittel in den Müll, weil für sie entweder keine Verwendung besteht oder man das Risiko nicht eingehen möchte, ein verdorbenes Lebensmittel zu essen. Doch in vielen Fällen sind diese Lebensmittel noch genießbar! Die meisten Menschen haben nicht das Gefühl, dass sie selbst viele Lebensmittel wegwerfen. Doch es sind im Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm pro Kopf, die jeder einzelne von uns achtlos in den Müll wirft! Dabei sind die häufigsten Wegwerfgründe vermeidbar. Wir zeigen Euch Tipps und Alternativen, wie Ihr im Alltag bewusster mit Lebensmitteln umgeht und damit Lebensmittel rettet.

Nicht perfekt und trotzdem lecker
Viele Verbraucher erwarten makelloses Obst und Gemüse. Doch man sollte nicht vergessen, dass es sich um Naturprodukte handelt, auf deren Größe, Farbe und Form der Bauer keinen Einfluss hat. Und trotzdem bleiben beim Einkaufen Obst und Gemüse mit kleinen Fehlern oft liegen oder landen gar nicht erst im Supermarkt. Aber es kommt nicht aufs Äußere an! Scheut nicht den Griff zu Lebensmitteln mit kleinen Schönheitsfehlern.

Lagerung
Leider reicht es oft nicht aus, die eingekauften Lebensmittel einfach nur im Kühlschrank zu verstauen. Denn nicht alle Lebensmittel mögen es kühl oder dunkel. Eine falsche Lagerung wirkt sich auf Geschmack, Aussehen und Haltbarkeit der Lebensmittel aus. Um dies zu vermeiden hat der Kühlschrank verschiedene Temperaturzonen für die unterschiedlichen Produkte. Lagert Ihr alle Lebensmittel richtig? Testet Euer Wissen im Kühlschrankspiel!

Mindesthaltbarkeitsdatum
Auch die Haltbarkeit von Lebensmitteln wird oft unterschätzt. Denn das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet in keinem Fall, dass die Produkte nach Überschreitung dieses Termins nicht mehr genießbar sind. Vertraut auf Eure Sinne: Schimmel, unangenehmer Geruch oder eine veränderte Konsistenz sind zuverlässigere Indikatoren!

Auf die Menge kommt es an
Kauft immer nur so viel ein, wie Ihr wirklich benötigt! Wer kennt es nicht: Man geht in den Laden und hat plötzlich Heißhunger oder viele neue Rezeptideen. Zuhause ist die Euphorie meist verflogen und was bleibt ist der volle Kühlschrank. Auch Vorräte geraten oft in Vergessenheit und werden früher oder später entsorgt. Daher plant Euren Wocheneinkauf und vermeidet es, hungrig einkaufen zu gehen. Oft hilft schon ein kleiner Einkaufszettel, um unnötige Einkäufe zu vermeiden und damit große Mengen an Lebensmitteln zu retten.

Einfrieren verlängert Haltbarkeit und spart Zeit und Geld
Wenn ihr doch mal zu viel einkauft habt oder etwas vom Mittagsessen übrig ist, könnt ihr es ganz einfach einfrieren! Denn (fast) alles kann tiefgefroren werden! Obst und Gemüse, Fleisch, Butter oder Brot und Backwaren. Auch bereits gekochte Mahlzeiten wie Suppen, Gemüsepfannen oder Aufläufe können in den Gefrierschrank. Damit spart ihr nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit, da ihr euch das nächste Mittagessen oder Abendbrot ganz einfach auftauen könnt! Was Ihr alles beim Einfrieren und Auftauen beachten solltet, erfahrt ihr auf eatsmarter.

Lebensmittel retten für unterwegs
Es gibt verschiedene nützlichen Apps, mit denen ihr auf vielen Ebenen der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken könnt. Einige haben wir hier zusammengestellt:
1. Reste aus Restaurants retten mit Too Good To Go.
2. Reste aus Supermärkten retten mit Sir Plus.
3. Reste vom Feld retten mit Etepetete.
4. Reste zu Hause retten mit Zu gut für die Tonne.

Foodsharing
Du bist kein Fan von Apps? Kein Problem! In vielen Städten hast Du die Möglichkeit beim sogenannten foodsharing aktiv zu werden. Hier lautet das Motto „Lebensmittel teilen statt wegwerfen“. Wie das Konzept funktioniert und wie jeder mitmachen und Lebensmittel retten kann erfahrt Ihr hier: foodsharig.de.

Es reichen meistens schon kleine Veränderungen aus, um dazu beizutragen, dass weniger Lebensmittel in den Müll wandern. Macht mit und helft dabei, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden!